6. Mai 2011

Empfehlenswerte Musikliteratur

Sich in der Vielzahl der Bücher über Musik zurechtzufinden, ist nicht einfach. Es gibt jedoch einige anerkannte Standardwerke, die für jeden Musikinteressierten, ob Laie oder Profi, eine gute Informationsbasis bilden.

Für Opernliebhaber
Liebhaber klassischer Opern kommen um das umfassende und dennoch aufs Wesentliche konzentrierte Standardwerk „Harenberg Opernführer“ kaum herum. Zu etwa 500 bekannten und unbekannten Opern aus allen Epochen der Musikgeschichte gibt es dort Informationen zu Handlung, Entstehungsgeschichte, Komponist und Einordnung in die jeweilige Musikepoche.
Etwas preiswerter und weniger umfangreich, aber nicht minder informativ, ist „Reclams Opernführer“. Auch hier gibt es zu jeder der 200 vorgestellten Opern Inhaltsangaben sowie Informationen zum Komponisten und der Entstehungsgeschichte.

Für Konzertliebhaber

Beide Verlage bieten auch Führer für konzertante Werke an.
Im „Harenberg Konzertführer’“ werden über 600 Orchesterwerke und Kompositionen für Soloinstrumente vorgestellt. Neben einer ausführlichen Darstellung des jeweiligen Werkes findet man Kurzbiografien der Komponisten sowie eine umfangreiche Diskografie, in der hörenswerte Interpretationen der Werke auf Schallplatte oder CD empfohlen werden.
Auch „Reclams Konzertführer“ befasst sich mit über 600 Orchesterwerken und ihren Komponisten und gibt zudem einen allgemeinen Überblick über die Musikgeschichte.

Über beliebte Interpreten
Die Wochenzeitung Die Zeit hat mit ihrer 20-bändigen „Klassik-Edition“ eine Reihe auch einzeln erhältlicher Büchlein geschaffen, die von Maria Callas und Herbert von Karajan bis hin zu Nigel Kennedy und Simon Rattle 20 berühmte Interpreten klassischer Musik des 20. Jahrhunderts mit vielen Hintergrundinformationen und Musikbeispielen auf CD vorstellen.

Für Kinder
Auch schon kleine Kinder finden Gefallen an klassischer Musik, wenn man sie spielerisch an das Thema heranführt. Etwa 6-7-jährige Kinder lassen sich von den Büchern des österreichischen Regisseurs und Schauspielers Marko Simsa begeistern, der sich mittlerweile als Musikpädagoge einen Namen gemacht hat. Neben seinen bekannten CDs über klassische Komponisten hat er auch Bilderbücher über die bekanntesten für Kinder geeigneten Musikwerke wie „Der Karneval der Tiere“, „Peter und der Wolf“, „Die Moldau“ oder „Die Zauberflöte“ geschrieben. Den kindgerecht illustrierten Büchern sind CDs mit vielen Musikbeispielen beigefügt.
Von Simsa stammt auch „Tina und das Orchester“, ebenfalls mit CD, in dem für die Altersgruppe bis etwa 7 Jahren die einzelnen Instrumente eines Orchester vorgestellt und erklärt werden.
Dem gleichen Thema für ältere Kinder (etwa 10 – 12 Jahre) nähert sich auf amüsante Weise der renommierte Dirigent Gerhard Albrecht in seinem Buch „Musikinstrumente und wie man sie spielt“. Für diese Altersgruppe ist auch der Band 116 „Musikinstrumente“ der Kindersachbuchreihe „Was ist Was“ zu empfehlen.
Noch ältere Schüler finden im „Schülerduden Musik: Das Fachlexikon von A-Z“ alle Informationen, die sie im anspruchsvollen Musikunterricht oder für Referate im Fach Musik benötigen.

Ist Literatur noch notwendig?

Angesichts der modernen und breitgefächerten Medienauswahl stellt sich zweifelsohne die Frage, ob Literatur noch notwendig ist. Das gute alte Buch unterliegt im Zeitalter von Funk, Fernsehen und Internet einer immer stärker werdenden Konkurrenz. Zudem beansprucht Literatur eine Menge Platz. Ein Blick auf Bücherregale, oder in so manch einen Schrank, ist der beste Beweis.

Dennoch präsentiert die Literatur das geschriebene Wort so ausdrucksstark und gebündelt wie kein anderes Medium. Zudem ist das Buch mobil. Es kann unter den Arm geklemmt oder in die Handtasche gesteckt werden. Lesen geht überall, ob auf der Parkbank, im Freibad oder im Zug. Natürlich gibt es heute auch schon das mobile TV-Gerät, den Laptop oder das Smartphone. Doch hier bedarf es einerseits der Anschaffung dieser Technik, andererseits dem Hinzubuchen von mobilen Flatrates, Apps und Co., um die neuzeitlichen Innovationen auch optimal nutzen zu können. Literatur hingegen ist nach Kauf eines Buches sofort nutzbar. Dem Leser entstehen keine weiteren Kosten.

Neben diesen ersten, recht kurz gefassten, Vergleichsmomenten gibt es allerdings noch viele andere Aspekte, aus denen sich im Résumé ergibt, dass Literatur auch heute noch notwendig ist. Die Literatur ist ein ergänzendes Medium, und keins, das zu ersetzen ist. Das Fernsehen bietet Bild und Ton. Geschriebenes wird eher seltener präsentiert, es sei denn, dass ein Film oder Bericht in Originalsprache ausgestrahlt und die Übersetzung mittels Untertiteln geliefert wird. Ein Buch hingegen erzählt Wort für Wort eine Geschichte oder Handlung. Der Leser kann sich mit der Lektüre alle Zeit der Welt lassen. Schaut er sich aber die verfilmte Version eines Romans an, muss er die nächsten zwei Stunden vor dem Fernseher verweilen. Zudem ist das Lesen eines Buches eine aktive Beschäftigung, wohingegen das Fernsehen eine passive Unterhaltungsmethode darstellt. Der Zuschauer lässt sich “berieseln“. Das Wort kommt nicht von ungefähr.

Deutlich ist schon heute die Entwicklung zu erkennen, dass junge Leute mit der Rechtschreibung und auch der Fähigkeit, flüssig zu lesen, oft genug auf Kriegsfuß stehen. Menschen, die hingegen viel lesen, haben offenbar weniger mit diesen Defiziten zu kämpfen. “Learning bei doing“, scheint also immer noch die beste Methode zu sein. Lesen bildet nicht nur, es schult auch Auge und Gehirn. Die richtige Rechtschreibung ist kein Teufelswerk, sondern durchaus erlernbar. Das Lesen eines Buches ist mitunter überaus unterhaltsam. Gerade wenn es sich um eine interessante und spannende Lektüre handelt, steht das Vergnügen eindeutig im Vordergrund. Ganz nebenbei, eher im Unterbewusstsein, tut jeder Bücherwurm sich hinsichtlich seiner Deutschkenntnisse einen Gefallen.

14. April 2011

Nachhilfe: Die 3 besten Bücher für Mathematik (Mittelstufe)

Mathematik ist nach wie vor eines der wichtigsten Schulfächer, die uns zweifelsohne ein Leben lang begleiten werden. Zahlreiche Bücher widmen sich ausgiebig den unterschiedlichsten Themen der Mathematik und eignen sich so wunderbar zum Auffrischen der Thematik oder aber als Nachhilfe. Doch welche Bücher sind die besten Nachschlagewerke für die mathematische Mittelstufe?

Ein sehr beliebtes Buch, welches sich übergreifend mit dem Lernstoff aus den 5. bis 10. Schuljahren beschäftigt, ist das Werk „Mathe im Überblick“ aus dem Hause Manz. Der Anbieter für diverseste Lernhilfen bietet in diesem 240 Seiten starken Nachschlagewerk nicht nur unzählige Gesetze und Definitionen der höheren Mathematik, sondern auch unzählige Anwendungs- und Umsetzungsbeispiele. Die verwendete Sprache ist dabei sehr grundiert gestaltet, was das Verständnis sehr einfach macht und die behandelten Themen stets sehr praxisnah. Um die Komplexheit allerdings noch weiter zu vereinfachen, liegt dem Buch eine CD-ROM bei, auf der sich 150 Übungsaufgaben befinden, mit denen das behandelte Wissen direkt umgesetzt werden kann. Im Buch selber finden sich weitere Aufgaben zu jedem Gesetz – und sehr detaillierte Lösungen inklusive verschiedener Lösungswege.

Ebenfalls unter den Top 10 der Nachhilfe-Nachschlagewerke befinden sich die Bücher der Reihe „Training Mathematik Mittelstufe“ vom Stark-Verlag. Auch hier sind die behandelten Themen und Gesetze sehr weit gefächert. In erster Linie spezialisiert sich jeder Buchband allerdings auf einen bestimmten Bereich der mathematischen Themen aus der Mittelstufe – entweder schafft man sich also alle Bände an oder sucht sich die heraus, die die eigenen Schwerpunkte behandeln. Die etwas grundlegenderen Gesetze werden jedoch ebenfalls immer, wenn auch in weniger detailliertem Umfang, behandelt. Zudem lehnt sich die Lehr- und Lernhilfe stark am neuen Lehrplan an und bedient sich sehr einfach zu verstehenden Beispielen und Erklärungen. Diese werden wiederum mit gut strukturierten Übungen abgeschlossen, die optimal von der vorherigen Definition abgegrenzt sind.

Auf die Lernhilfen aus dem Hause Kusch schwören Schüler, Studenten und auch Lehrer bereits seit Jahrzehnten. Daher darf die Kusch „Mathematik“-Reihe in dieser Auflistung auch auf gar keinen Fall fehlen. Ähnlich wie der Stark-Verlag setzt Kusch bei seiner sehr umfangreichen Buchbandreihe aber auch darauf, sich pro Nachschlagewerk immer nur mit einem begrenzten Themenfeld der Mathematik aus der Mittelstufe zu beschäftigen. Allerdings geht man hier sehr genau ins Detail, was nicht selten 400 Seiten umfassende Bände hervorbringt. Diese sind von vorne bis hinten mit praxisnahen und gut strukturierten Definitionen, Grund- und weiterführenden Regeln sowie mit Übungsaufgaben gefüllt. Zudem bietet Kusch zu jedem Überthema immer wieder erweiternde Zusatzhefte an, die weitere Übungen oder aber Erläuterungen beinhalten.

Diese Bücher sollten einen guten Überblick über das Thema Mathematik veraschaffen. Falls dies aber auf zu wenig Motivation zum Lesen stößt, gibt es immernoch die Option der Nachhilfe (http://hauslehrer.de/nachhilfe_in_berlin.html).

26. November 2010

Patente in der Literatur, bei Visitenkarten und im Handwerk

Patente sind etwas schreckliches – im Handwerk wie in der Literatur. Beispiel: Du bist Grafikdesigner und erstellst eine Visitenkarte mit einem blauen Hintergrund und weißer Schrift, Zeilenabstand 1,5. Diese Visitenkarte hast du dir alleine erarbeitet und von nirgendwo kopiert. Der Kunde ist mit der individuell gestalteten Visitenkarte ebenfalls zufrieden. Doch plötzlich meldet sich jemand und behauptet, er habe ein Patent auf Visitenkarte mit eben diesem Format. Ist das fair? Das gleiche in der Literatur: Nehmen wir an, Du schreibst einen Artikel über eine Digitalkamera und veröffentlichst ihn. Leider kommt jetzt jemand daher und verklagt Dich wegen Patentverletzung, weil er ein Patent auf “ein Verfahren zur Informationsvermittlung auf Basis eines Hauptsatzes aus 10 Wörtern, darin eingebettet ein durch Kommas abgetrennter Nebensatz aus 6 Wörtern” hält. Du darfst Lizenzgebühren zahlen, weil Du genau so einen Satz in Deinem Artikel verwendet hast. Alternativ kannst Du einen horrenden Schadenersatz leisten und musst sämtliche Ausgaben Deines Artikels sofort zurückziehen. Wohlgemerkt, für ein Produkt Deines eigenen Geistes.

30. September 2010

Literature connected with todays online games?

From the beginning of literary time, humans have written of conquering the space. From the tale of Babble to Star Trek fanfiction, people have always been fascinated by the stars. War, and a struggle for resources, have also had strong presences in literature, both fiction and nonfiction. It only seems natural that the online gaming industry has expanded on that fascination, giving an interactive perspective on the idea of reaching for the stars. In many sci-fi books of war, boot camp is depicted as being strenuous and tedious; the protagonist has to really want to make it through, for whatever reason, or they would never survive it. The online game Darkorbit mirrors this strategy, in it’s virtual way; the first few levels have missions which are purely designed for the purpose of getting you comfortable with the controls and set up, and to bring you to a point where using the controls is as natural as breathing.
The idea that the human struggle for power and food spans from cave men to space men is mind boggling if you consider it long enough. I suppose when it comes down to it, we are the same animal whether we are wrapped in hides or space suits. But with every novel, short story, or poem about conquering space, there is an element of hope; hope that some day, some how, humans will reach a higher plane. There is hope that we can find a new planet, and start over, but do it better than our ancestors.
Playing this online game gives me the same feeling of underlying hope; even though humans are still at war, we have made it into space. That has to mean something, right? If we could accomplish that, then we can truly do anything. But, on the other hand, would having the power to fly between stars give us any more compassion, or would the power instead corrupt any compassion we had in the first place? You won’t find the answers to these questions in an online game, or any book that I have read; but perhaps the simulated experience will lead some to reach for the stars in earnest, longing with every fiber of their being to turn their books and games into reality; and finally answer the questions about the human condition.

9. September 2010

Büchereinkauf – Gutscheine nicht vergessen

Es ist ja oft so, dass man viele Bücher auf einmal bestellen möchte. Die Kosten, die sich auf ein einzelnes neues Buch belaufen, liegen meist zwischen zwanzig und vierzig Euro. Wenn man das auf ein paar Bestellungen hoch rechnet, kommt man schon auf eine beachtliche Summe. Allgemein sollte man nicht immer darauf los bestellen, vor allem bei Büchern. Denn da ist es meist egal, ob sie gebraucht sind, wenn nicht direkt ganze Kapitel ausgerissen wurden. Außerdem sollte man nach Möglichkeit immer checken, ob eventuelle Gutscheine für Bestellungen vorhanden sind. Gutscheine sind meist bei Amazon oder ähnlichen Online-Bestellplattformen vorhanden, wirklich einen Blick wert. Natürlich kann man auch mal sehen, ob in dem lokalen Buchladen irgendwo Gutscheine versteckt sind, da dort der Versand weg fällt. Hier nochmal eine Zusammenfassung:

Beim Ankauf überprüfen:

  • Gutscheine – Gutscheine sind das wichtigste Merkmal, das man überprüfen sollte, denn sonst hat man schnell mal unnötig ein paar Euros zu viel gezahlt.
  • Gebrauchtwaren – Falls diese im guten Zustand sind.
  • Shops vergleichen
27. August 2010

Action-Krimi

Direkt ein kleiner Nachtrag meinerseits. Dieses Mal möchte ich ein modernes Meisterwerk vorstellen.

Das Spiel des Löwen: In “Das Spiel des Löwen” geht es um einen NYPD- und FBI-Agenten, John Corey, der einem arabischen Attentäter auf der Spur ist. Assad Khalil, der Terrorist, ist mit einer Boeing nach Amerika gelangt, ermordete alle auf dem Flugzeug, inklusive des Pilotes und schläuste sich in das Land ein. Sein Ziel ist es, die Kampfjetpiloten zu erledigen, die seine Familie und seine Verwandten bei einem Luftschlag auf ein Rebellenlager ermordeten. John Corey nimmt die rasante Jagd mit dem Übeltäter auf und ihm wird klar, dass es kein gewöhnlicher Attentäter ist.

Alexandre Dumas

Es gibt sehr viele gute Bücher da draußen, viele wurden noch gar nicht entdeckt oder sind noch in Arbeit. Man kann niemals alle Bücher gelesen haben, denn es gibt einfach zu viele und es gibt auch welche, die es nicht wert sind. In diesem Blog werde ich ein paar lesenswerte Werke vorstellen, die ich bis heute liebe. Ich fange auch direkt an:

Der Graf von Monte Christo: Ich denke, jeder hat schon einmal von diesem Buch gehört und die meisten werden es bereits gelesen haben. Es ist ein sehr klassisches Buch, in dem es um Rache, Liebe und Betrug geht. Das Buch besteht aus zwei Bänden. Der erste Teil stellt die Leiden und den Verlust des Hauptcharakters dar, wohingegen der zweite Teil sich ganz auf seine Rache und sein neu gewonnenes Glück beschränkt. Dieses tausendseitige Meisterwerk wurde von Alexandre Dumas geschrieben und ist bis heute eins der beliebtesten und bekanntesten Veröffentlichungen seinerseits.