11. Mai 2011

Die 3 besten Bücher zur alternativen Medizin – Ayurveda, Chinesische Medizin und Homöopathie

Unterstützend zur Schulmedizin kann alternative Medizin zur Heilung vieler Beschwerden einen sinnvollen Beitrag leisten. Inzwischen findet sich im Buchmarkt eine unüberschaubare Auswahl an Büchern zum Thema ‚Alternative Medizin‘. Da ist es hilfreich, die drei besten Bücher aus dieser Reihe zu kennen.

Gesund ohne Pillen (von Simon Singh und Edzard Ernst)
(Gebundene Ausgabe März 2009) – Preis ca. 21,50 EUR

Der Bestseller-Autor Simon Singh sowie der erste Professor der Alternativ-Medizin in Großbritannien, Edzard Ernst, haben dieses Buch nicht geschrieben, um die Alternativmedizin marktschreierisch anzupreisen. Manchmal mit englischem Humor, aber auch ehrlich werden verschiedene Methoden der Naturheilkunde, auch für Laien sehr gut verständlich, vorgestellt. Erwähnt wird auch, welche Naturheilverfahren wirklich helfen und welche sogar eher gefährlich sind. Auch Irrtümer der Alternativmedizin werden in diesem Buch en Detail veranschaulicht. Wissenschaftliche Erkenntnisse gemixt mit einer Prise Witz machen Lust, das Buch mehrmals zu lesen.

Leitfaden Chinesische Medizin (von Claudia Focks)
(Taschenbuch Juli 2010) – Preis ca. 89,00 EUR

Mit über 1.230 Seiten hält man ein vollständiges Werk zur chinesischen Medizin in den Händen. Arzneimitteltherapien sowie Diät-Empfehlungen finden sich umfassend beschrieben in diesem Buch. Sämtliche Möglichkeiten der Akupunktur werden in allen Einzelheiten erläutert und erleichtern dem Leser die Entscheidung, seine Krankheitssymptome mit dieser erfolgreich und langjährig erprobten Behandlungsmethode zu mildern oder vollständig geheilt aus einer Akupunktur-Therapie hervorzugehen. Spricht der Akupunkteur von Perikard 3, Gallenblase 20 oder Niere 3, weiß der Patient nach dem Studium dieser hochwertigen Lektüre genau, was er zu erwarten hat. Mit diesem Werk erhält man auch Zugang und PIN zum Elsevier-Portal, der Homepage des medizinischen Fachverlages.

Homöopathie: Alltagsbeschwerden selbst behandeln (von Sven Sommer)
(Taschenbuch Februar 2010) – Preis ca. 12,99 EUR

Für den Laien gut verständlich hat der Autor auf 256 Seiten 130 Krankheitssymptome und über 100 aufschlussreiche Beschreibungen homöopathischer Mittel gut strukturiert dargestellt. Ein Randregister hilft dem Leser dabei, sich bestens in diesem Homöopathie-Ratgeber zurechtzufinden. Jeder findet schnell und einfach das zu seinen Krankheitssymptomen passende Mittel, ganz ohne Unsicherheitsfaktoren. Die Seriosität dieses Fachbuches spiegelt sich im Werdegang des Autors, Sven Sommer, wider, der sich nach einem Chemiestudium selbst zum Heilpraktiker ausbilden ließ und 5 Jahre eine eigene Praxis führte, um danach an höheren Institutionen zu praktizieren.

6. Mai 2011

Empfehlenswerte Musikliteratur

Sich in der Vielzahl der Bücher über Musik zurechtzufinden, ist nicht einfach. Es gibt jedoch einige anerkannte Standardwerke, die für jeden Musikinteressierten, ob Laie oder Profi, eine gute Informationsbasis bilden.

Für Opernliebhaber
Liebhaber klassischer Opern kommen um das umfassende und dennoch aufs Wesentliche konzentrierte Standardwerk „Harenberg Opernführer“ kaum herum. Zu etwa 500 bekannten und unbekannten Opern aus allen Epochen der Musikgeschichte gibt es dort Informationen zu Handlung, Entstehungsgeschichte, Komponist und Einordnung in die jeweilige Musikepoche.
Etwas preiswerter und weniger umfangreich, aber nicht minder informativ, ist „Reclams Opernführer“. Auch hier gibt es zu jeder der 200 vorgestellten Opern Inhaltsangaben sowie Informationen zum Komponisten und der Entstehungsgeschichte.

Für Konzertliebhaber

Beide Verlage bieten auch Führer für konzertante Werke an.
Im „Harenberg Konzertführer’“ werden über 600 Orchesterwerke und Kompositionen für Soloinstrumente vorgestellt. Neben einer ausführlichen Darstellung des jeweiligen Werkes findet man Kurzbiografien der Komponisten sowie eine umfangreiche Diskografie, in der hörenswerte Interpretationen der Werke auf Schallplatte oder CD empfohlen werden.
Auch „Reclams Konzertführer“ befasst sich mit über 600 Orchesterwerken und ihren Komponisten und gibt zudem einen allgemeinen Überblick über die Musikgeschichte.

Über beliebte Interpreten
Die Wochenzeitung Die Zeit hat mit ihrer 20-bändigen „Klassik-Edition“ eine Reihe auch einzeln erhältlicher Büchlein geschaffen, die von Maria Callas und Herbert von Karajan bis hin zu Nigel Kennedy und Simon Rattle 20 berühmte Interpreten klassischer Musik des 20. Jahrhunderts mit vielen Hintergrundinformationen und Musikbeispielen auf CD vorstellen.

Für Kinder
Auch schon kleine Kinder finden Gefallen an klassischer Musik, wenn man sie spielerisch an das Thema heranführt. Etwa 6-7-jährige Kinder lassen sich von den Büchern des österreichischen Regisseurs und Schauspielers Marko Simsa begeistern, der sich mittlerweile als Musikpädagoge einen Namen gemacht hat. Neben seinen bekannten CDs über klassische Komponisten hat er auch Bilderbücher über die bekanntesten für Kinder geeigneten Musikwerke wie „Der Karneval der Tiere“, „Peter und der Wolf“, „Die Moldau“ oder „Die Zauberflöte“ geschrieben. Den kindgerecht illustrierten Büchern sind CDs mit vielen Musikbeispielen beigefügt.
Von Simsa stammt auch „Tina und das Orchester“, ebenfalls mit CD, in dem für die Altersgruppe bis etwa 7 Jahren die einzelnen Instrumente eines Orchester vorgestellt und erklärt werden.
Dem gleichen Thema für ältere Kinder (etwa 10 – 12 Jahre) nähert sich auf amüsante Weise der renommierte Dirigent Gerhard Albrecht in seinem Buch „Musikinstrumente und wie man sie spielt“. Für diese Altersgruppe ist auch der Band 116 „Musikinstrumente“ der Kindersachbuchreihe „Was ist Was“ zu empfehlen.
Noch ältere Schüler finden im „Schülerduden Musik: Das Fachlexikon von A-Z“ alle Informationen, die sie im anspruchsvollen Musikunterricht oder für Referate im Fach Musik benötigen.

Mit welchen Büchern kann ich mir selbst Französisch beibringen?

Französisch – l’amour, le vin, savoir vivre – eine Sprache für Genießer. Doch was, wenn ich es nicht in der Schule gelernt habe – woher bekomme ich schnell, unkompliziert und unterhaltsam ein Fundament der französischen Sprache?

Ein Selbstlernkurs mit Hilfe eines Buches ist eine einfache, preiswerte Lösung. Wichtig dabei ist vor allem, diszipliniert zu sein: Denn wer zu Hause selbst lernt, der muss sich auch alleine immer wieder aufraffen, etwas zu schaffen. Dafür ist der Stolz um so größer, wenn man merkt, wie man nach und nach die Sprache meistert.

Bei den Angeboten im Buchhandel sollte man der Aussprache wegen immer auf Bücher achten, die eine CD beinhalten oder eine CD zusätzlich anbieten – ganz ohne Zuhören wird es mit dem Sprechen sonst nämlich sehr schwierig.

Hier eine Liste der besten Sprachkurse, die man in jedem Buchladen kaufen kann:

- PONS Power-Sprachkurs Französisch in 4 Wochen. Mit 2 Audio CDs und Pocket Trainer. EUR 17,90
- Langenscheidt Französisch in 30 Tagen: Der kompakte Sprachkurs – leicht, schnell, individuell (mit 2 Audio-CDs). EUR 17,95
- Hueber Komplettkurs Französisch: Anfängerkurs & Aufbaukurs. EUR 14,95
- PONS Lernen & Genießen Französisch: Der etwas andere Sprachkurs für Frankreich-Liebhaber mit Audio-CD, für Anfänger und Wiedereinsteiger. EUR 14,95
- Hueber Französisch ganz leicht. Neu. 3 Text-Audio-CDs + Zweisprachiger Satztrainer auf Audio-CD, m. Übungsbuch u. Begleitheft. EUR 17,95

Mit einem guten Sprachkurs kommt man schon weit. Will man das Gelernte vertiefen, gibt es neben den eigentlichen Sprachkursen Medien und Hilfsmittel, die beim Lernen der Sprache helfen. Hier sind nur einige aufgeführt:

- PONS Verbtabellen PLUS Französisch: Alle Verbformen und wie man sie richtig anwendet. EUR 6,99
- PONS Grammatik Französisch. Kurz und bündig. Einfach, verständlich, übersichtlich. EUR 5,99
- Französisch ganz leicht. Rätsel und Übungen für zwischendurch: 100 spielerische Übungen. Müheloses Wortschatztraining. Bequemes Lernen zwischendurch. EUR 5,00
- Schusselengel Amélie. CD: Für einen sanften Einstieg ins Französisch von Regina Keller. EUR 13,20

Und wer schon ein wenig geübt ist, der kann sich mit entsprechend konzipierten Lern-Krimis belohnen:

- Ilse Arnauld des Lions, Tödliches Rendezvous: Lernziel Französisch Grundwortschatz. Für mittleres Sprachniveau.
- Rosemary Luksch, Mord im Moulin Rouge: Lernziel Französisch Grammatik. Konzipiert für geübte Anfänger.
- Grit Eilhardt, Schüsse in Versailles: Das spannende Sprachtraining. Lernziel Französisch Konversation.
- Gabriele Valerius, Der Wein des Verderbens: Lernziel Französisch Grammatik. Das spannende Sprachtraining.
- Marc Hillefeld, Der Schatz des Sonnenkönigs: Lernziel Französisch Grundwortschatz. Das spannende Sprachtraining.
Alle EUR 6,99

Mit diesen Hilfen heißt es dann im nächsten Frankreich-Urlaub: Allez, on y va!

Ist Literatur noch notwendig?

Angesichts der modernen und breitgefächerten Medienauswahl stellt sich zweifelsohne die Frage, ob Literatur noch notwendig ist. Das gute alte Buch unterliegt im Zeitalter von Funk, Fernsehen und Internet einer immer stärker werdenden Konkurrenz. Zudem beansprucht Literatur eine Menge Platz. Ein Blick auf Bücherregale, oder in so manch einen Schrank, ist der beste Beweis.

Dennoch präsentiert die Literatur das geschriebene Wort so ausdrucksstark und gebündelt wie kein anderes Medium. Zudem ist das Buch mobil. Es kann unter den Arm geklemmt oder in die Handtasche gesteckt werden. Lesen geht überall, ob auf der Parkbank, im Freibad oder im Zug. Natürlich gibt es heute auch schon das mobile TV-Gerät, den Laptop oder das Smartphone. Doch hier bedarf es einerseits der Anschaffung dieser Technik, andererseits dem Hinzubuchen von mobilen Flatrates, Apps und Co., um die neuzeitlichen Innovationen auch optimal nutzen zu können. Literatur hingegen ist nach Kauf eines Buches sofort nutzbar. Dem Leser entstehen keine weiteren Kosten.

Neben diesen ersten, recht kurz gefassten, Vergleichsmomenten gibt es allerdings noch viele andere Aspekte, aus denen sich im Résumé ergibt, dass Literatur auch heute noch notwendig ist. Die Literatur ist ein ergänzendes Medium, und keins, das zu ersetzen ist. Das Fernsehen bietet Bild und Ton. Geschriebenes wird eher seltener präsentiert, es sei denn, dass ein Film oder Bericht in Originalsprache ausgestrahlt und die Übersetzung mittels Untertiteln geliefert wird. Ein Buch hingegen erzählt Wort für Wort eine Geschichte oder Handlung. Der Leser kann sich mit der Lektüre alle Zeit der Welt lassen. Schaut er sich aber die verfilmte Version eines Romans an, muss er die nächsten zwei Stunden vor dem Fernseher verweilen. Zudem ist das Lesen eines Buches eine aktive Beschäftigung, wohingegen das Fernsehen eine passive Unterhaltungsmethode darstellt. Der Zuschauer lässt sich “berieseln“. Das Wort kommt nicht von ungefähr.

Deutlich ist schon heute die Entwicklung zu erkennen, dass junge Leute mit der Rechtschreibung und auch der Fähigkeit, flüssig zu lesen, oft genug auf Kriegsfuß stehen. Menschen, die hingegen viel lesen, haben offenbar weniger mit diesen Defiziten zu kämpfen. “Learning bei doing“, scheint also immer noch die beste Methode zu sein. Lesen bildet nicht nur, es schult auch Auge und Gehirn. Die richtige Rechtschreibung ist kein Teufelswerk, sondern durchaus erlernbar. Das Lesen eines Buches ist mitunter überaus unterhaltsam. Gerade wenn es sich um eine interessante und spannende Lektüre handelt, steht das Vergnügen eindeutig im Vordergrund. Ganz nebenbei, eher im Unterbewusstsein, tut jeder Bücherwurm sich hinsichtlich seiner Deutschkenntnisse einen Gefallen.

5. Mai 2011

Die neuesten Topseller

Der oftmals monierte Rückgang der Lesefreundlichkeit zugunsten neuer Medien scheint ein Gerücht zu bleiben, der Absatzmarkt für Literatur und Bücher blüht und hat stets neue Topseller zu verzeichnen. Im Bereich der Hardcover-Erscheinungen bringt das Frühjahr einige erwähnenswerte Neuerscheinungen:

Momentan steht erneut der britische Kriminalautor Simon Beckett an der Spitze der Bestsellerliste, sein neuester Thriller “Verwesung” ist in der deutschen Übersetzung im Februar diesen Jahres erschienen und setzt die beliebte David-Hunter-Reihe fort, die bisher in den Bänden “Die Chemie des Todes”, “Kalte Asche” und “Leichenblässe” erschienen ist.
Ein weiterer bekannter Bestsellerautor sorgt derzeit wieder für Schlagzeilen im Feuilleton und für gute Verkaufszahlen bei den Buchhändlern: Carlos Ruiz Zafón. Der spanische Schriftsteller, aus dessen Feder die beiden Weltbeststeller “Der Schatten des Windes” und “Das Spiel des Engels” stammen, zwei miteinander verwobene Geschichten über den geheimnisvollen Friedhof der vergessenen Bücher, hat auch den Roman “Marina” wiederum in der spanischen Stadt Barcelona angesiedelt. Der in Spanien bereits 1999 erschienene Roman wurde nun erstmals ins Deutsche übersetzt und weiß mit der Zafón eigenen geheimnisvoll-düsteren spannungsreichen Atmosphäre erneut magische Bilder zu evozieren.
“Für Eile fehlt mir die Zeit”, stellt der Berliner Autor und Kabarettist Horst Evers fest und macht in seinem gleichnamigen Lesebändchen ein buntes Alltags-Potpourri zum Thema, das die Tücken und Tiefen des menschlichen Daseins erfrischend und spritzig auslotet.
Vergangene Zeiten beschwört hingegen mit ernsthafter Stimme Hans Fallada, eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, hervor, dessen letzter Roman in eindrücklichen Tönen ein einzigartiges Panorama des Lebens in der Berliner Nazizeit entwirft. Posthum nun erschienen, beschreibt Fallada die Geschichte eines Berliner Ehepaares und dessen mutigen Widerstand gegen die diktatorische Unterdrückung im Dritten Reich und beruft sich mit dieser Geschichte auf historisch verbürgte authentische Hintergründe.
“Schutzengel” beschwört hingegen der brasilianische Schriftsteller und Bestsellerautor Paulo Coelho in seinem neuesten Buch herauf und beschreibt in gewohnt berührender Manier die Geschichte eines Mannes, der sein Leben verändern und seinen Träumen folgen will.
Auch Taschenbücher erfreuen sich stetiger Beliebtheit, die herausragendsten Neuerscheinungen stellen David Nicholls anrührende Liebesgeschichte “Zwei an einem Tag”, die Geschichte zweier eigentlich füreinander bestimmter Menschen, die zu dieser Erkenntnis erst kommen müssen, wie auch Frank Schätzings “Limit”, eine spannungsgeladene Zukunftsvision und “Das verlorene Symbol”, eine neue packende Geschichte um den Universitätsprofessor Robert Langdon, dar.
Im Bereich der Sachbücher sind ebenfalls Neuerscheinungen zu verzeichnen, Dieter Nuhr erfreut mit spritzigen Tönen, “Der ultimative Ratgeber für alles” widmet sich allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen. Dem Thema Leben widmet sich auch der Sohn Helmut Kohls, Walter Kohl, in leiseren und eindringlichen Tönen in seinem neuen Buch “Leben oder gelebt werden”, das er seiner Situation als Sohn des großen Kanzlers gewidmet hat. “Sehnsucht nach Leben” äußert auch Margot Käßmann, die ein eindringliches Werk verfasst hat über die großen Sehnsüchte und Träume, über Liebe, Geborgenheit und Freiheit.