14. April 2011

Die 5 besten Bücher über Geldanlage

Geldanlagen sollen dazu verhelfen, bereits vorhandenes Geld zu vermehren. Die Möglichkeiten sind mit Wertpapieren, Edelmetallen, Rohstoffen und Ähnlichem mehr auch breit gefächert. Doch eignet sich nicht jedes dieser Investments für jeden Anleger. Insbesondere ist einiges Vorwissen gefragt, wenn investiert werden soll. Neben den Börsennachrichten sollten daher gute Bücher über Geldanlagen gelesen.

Auf Platz 5 sind hierbei Niels Nauhauser und Werner Bareis zu nennen. Ihr “Lexikon der Finanzirrtümer” umreißt kurz die wesentlichen Begriffe des Geldmarktes und erläutert sie auch für den Laien verständlich. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung von Börsenwissen und hilfreichen Ratschlägen für jedermann. Dadurch sollen Fehler auf dem Anlagemarkt vermieden werden, die erst den Grund für den Zusammenbruch der Finanzmärkte darstellten. Die Lektüre eignet sich daher besonders für Neueinsteiger.

Stephan Meißners Buch “Vermögensaufbau und Finanzplanung leicht gemacht” belegt Platz 4 dieser Liste. Der studierte Betriebswirt gibt einen Einblick in die Grundlagen der Kapitalmärkte. Auch er greift einzelne Begriffe und Themen heraus und beleuchtet sie verständlich. Dazu gibt er stets Ansatzpunkte für Diskussionen, aus denen der Leser seine eigenen Ansichten zu Geldanlagen hinterfragen kann. Allerdings wird hier lediglich theoretisches Grundwissen vermittelt. Konkrete Tipps vermeidet der Autor durchgängig.

André Kostolany ist es eigentlich wert, dass alle seine Werke hier genannt werden. Doch eines sticht dabei besonders heraus: Platz 3 geht daher an das “Börsenseminar”. In bekannt wortgewandter und pointierter Schreibweise lässt der Autor den Leser an seinem geballten Wissen teilhaben. Und das füllt nicht nur ein Lebenswerk, sondern gehört auch zu jeder Börsenlektüre dazu. Wer Kostolany versteht, kann die Finanzmärkte begreifen – und damit erfolgreich für sich nutzen.

Auch Warren Buffett hat viele äußerst hilfreiche Bücher für die Anleger geschrieben. Auf Platz 2 der Liste rangieren jedoch vor allem seine “Essays”. Buffett wandte sich in den Jahren 1977 bis 2003 mit einigen Hundert Briefen an seine Aktionäre. Diese wurden von Lawrence A. Cunningham gesammelt, thematisch strukturiert aufbereitet und herausgegeben. Der Leser erhält dabei einen atemberaubenden Einblick in die Sichtweisen eines der größten Investorengenies aller Zeiten. Seine Weisheiten sind eine Pflichtlektüre für jeden Anleger.

Platz 1 der Liste geht folglich an Benjamin Graham, der als Lehrer und treibender Geist von Waren Buffett gilt. Sein 1949 veröffentlichtes Werk “Intelligent investieren” befasst sich mit dem Thema, das für alle Investoren am wichtigsten ist: Das Erkennen von Werten. Nicht die Preise machen etwas billig oder teuer, sondern der eigentliche Wert dahinter ist entscheidend. Nur wer diese Lehre begreift, kann am Anlagemarkt erfolgreich sein.

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